das lässt hoffen, dass wir eine deutlich bessere Saison als im letzten Jahr hinlegen werden“ (Manfred)
Mit einem Sieg der LAF-Männer sowie einem zweiten Platz der LAF-Frauen endete die Rheinland-Pokalendrunde in Sinzig. Damit haben sich beide Mannschaften für die in zwei Wochen stattfindende Rheinland-Pfalz-Endrunde qualifiziert und werden in Landau sicherlich nicht ohne Chancen an den Start gehen.

Die Auslosung hatte den LAF-Männern im Halbfinale den Verbandsligisten TuS Asbach als Gegner beschert. Gegen den klassentieferen Kontrahenten, den die Sinziger schon bei einem Vorbereitungsturnier bezwingen konnten, boten die LAF eine konzentrierte Leistung und gewannen nach knapp einer Stunde Spielzeit mit 3:0 (25:17,25:18,25:14). So traf das Team um den überragenden Matthias Michno im Finale auf die SSG Etzbach, die im parallel ausgetragenen zweiten Halbfinale ebenfalls mit 3:0 (25:19,25:19,25:11) gegen den VC Mendig II gewonnen hatte. Gegen den Ligakonkurrenten erwischten die LAF einen sehr guten Start und lagen recht schnell mit 17:7 in Führung und gewannen den ersten Satz mit 25:17. Danach probierten die LAF einige Aufstellungsvarianten durch und boten erst nach dem 1:2 Satzanschluss der Etzbacher wieder die Stammformation auf, die dann mit 25:16 im vierten Durchgang den Pokalsieg sicher stellten. „Etzbach hat am ersten Spieltag in der Landesliga Dernbach mit 3:0 bezwungen; das lässt hoffen, dass wir eine deutlich bessere Saison als im letzten Jahr hinlegen werden“, gewann LAF-Trainer Manfred Michno dem Pokalspiel auch interessante Erkenntnisse für die Ligarunde ab.

LAF Sinzig: Artur Wotzke, Patrick Hehmann, Merlin Hinsche, Christoph Drodt, Matthias Michno, Oliver Grunzke, Peter Seidel, Marc Oeller, Manuel Michno

Unser Spiel war am Ende einfach zu fehlerhaft“ (Manfred)
Bei den Frauen hatten die LAF ein Glückslos gezogen. Dies stellte sich allerdings erst nach einer einstündigen Wartzeit heraus, als der ausgeloste Gegner PSV Wengerohr einfach nicht zur Pokalendrunde erschien. So erreichten die Sinzigerinnen kampflos das Finale, in dem sie auf den klassentieferen FC Wierschem trafen. „Die Qualifikation für die Pokalendrunde auf Rheinland-Pfalz-Ebene stand somit schon fest, und so probierten wir mit unseren jungen Talenten aus der zweiten Mannschaft einige Dinge aus“, kommentierte Melanie Deurer den wechselhaften Verlauf des Spiels. Sinzigs Spielmacherin hatte sich unmittelbar vor der Endrunde am Daumen eine Schnittwunde zugezogen, sodass sie nicht eingesetzt werden konnte und sich somit als Co-Trainer zur Verfügung stellte. Sinzig gewann den ersten Satz mit 25:19, geriet dann allerdings mit 1:2 Sätzen in Rückstand, erspielte sich dann mit 25:18 den 2:2 Satzausgleich und verlor dann den Tiebreak nach einer 8:6 Führung beim letzten Seitenwechsel mit 11:15. „Unser Spiel war am Ende einfach zu fehlerhaft“, bilanzierte LAF-Trainer Manfred Michno und verwies auf das Fünfsatz-Ligaspiel vom Vorabend, dass sicherlich an diesem konditionellen Einbruch beteiligt war. Da aber auch der Zweite dieser Pokalendrunde qualifiziert ist können die Sinzigerinnen die 2:3 Niederlage (25:19,21:25,18:25,25:18,11:15) gegen Wierschem gut verschmerzen.

LAF Sinzig: Stephanie Pauls, Yvonne Kamper, Fanny Merting, Sandy Dutschke, Ulrike Steen, Claudia Bach, Ernestine Meth, Diana Basilio, Julia Corinth, Sarah Rochert

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