Endlich einstellig“
Mit einem ausgezeichneten siebten Platz unter den 16 teilnehmenden Landesmeistern kehrte das Volleyballteam der weiblichen Wettkampfgruppe III des Rheingymnasiums vom Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ aus Berlin zurück und sorgte damit für die bislang beste Platzierung, die eine Mannschaft des Rheingymnasiums beim Bundesfinale je erreichen konnte.

„Endlich einstellig“, kommentierten unisono Sportlehrer Ruprecht Noack vom Rhein-Gymnasium und Stephanie Pauls, die Vereinstrainerin der Mädchen bei der LAF Sinzig, erleichtert, denn in vielen Anläufen in den letzten Jahren waren die Volleyballmannschaften des Rhein-Gymnasiums Sinzig nie über einen zehnten Platz hinausgekommen. Noack hatte zusammen mit Marion Rochert und Christoph Schick, die Eltern zweier Spielerinnen, die früher selbst aktiv auf dem Volleyballfeld waren, die Betreuung beim Bundesfinale übernommen. Die langjährige Verantwortliche für die Volleyballmannschaften am Rhein-Gymnasium, Monika Michno, hatte das Team in den verschiedenen Vorrunden sowie beim Landesfinale gecoacht, fiel in Berlin aber wegen einer Erkrankung aus.

Bereits im ersten Spiel der Vorrunde machten die jugendlichen Sinzigerinnen klar, das sie in diesem Finalturnier einiges erreichen wollten. Gegen den NRW-Sieger Pascal-Gymnasium Münster, das mit einem Bundesstützpunkt zusammenarbeitet und als einer der Turnier-Favoriten galt, erreichten sie nach dem 18:25 Verlust des ersten Satzes mit 25:14 sensationell den 1:1 Satzausgleich. Zwar sorgte der Favorit dann im Tiebreak mit 15:5 für eine klare Entscheidung, doch die Sinzigerinnen konnten diesen Schwung mit in das zweite Spiel nehmen und dort nach hartem Kampf überraschend den Baden-Württemberg-Vertreter Schickhardt-Gymnasium Stuttgart mit 2:0 (25:22,25:22) bezwingen! Nach der einkalkulierten 0:2 Niederlage (10:25,12:25) gegen den Topp-Favoriten und späteren Turniersieger, dem Schul- und Leistungssportzentrum Berlin, blieb den Rhein-Gymnasiastinnen nach einem langen Wettkampftag der dritte Platz.

 

Mannschaft und Betreuer des Rhein-Gymnasiums Sinzig in Berlin

Am nächsten Morgen trafen dann die Sinzigerinnen in der Qualifikation für das Viertelfinale auf die Oberschule an der Ronzelenstraße Bremen. In einem recht einseitigen Spiel siegten die Sinzigerinnen mit 2:0 (25:12,25:15). So trafen sie dann im Viertelfinale auf die Lausitzer Sportschule Cottbus; gegen die täglich unter besten Bedingungen trainierenden Schülerinnen der Sportschule, die das Endspiel gegen Berlin bestritten, verloren die Sinzigerinnen eindeutig mit 0:2 (7:25,14:25), sodass sie dann im nächsten Spiel erneut auf Münster trafen. Auch hier behielt das Team aus NRW die Oberhand (8:25,24:26), wobei die Sinzigerinnen im zweiten Satz dem 1:1 Satzausgleich sehr nahe waren.

Im abschließenden Spiel um den siebten Platz lieferten die Mädchen vom Rhein-Gymnasium laut Sportlehrer Rupprecht Noack ihr vielleicht bestes Spiel in Berlin ab und bezwangen den Bayern-Schulmeister Marien-Gymnasium Kaufbeuren mit 2:0 (25:21,25:16)!

Neben diesem dicht gedrängten Sportprogramm in der Halle blieb den Spielerinnen und den Betreuern noch genügend Zeit, sich einige interessante Dinge in Berlin anzuschauen. Und für alle stand nach den fünf Tagen fest, dass sie im nächsten Jahr erneut einen Anlauf nach Berlin unternehmen werden.

Die Mannschaft des Rheingymnasiums Sinzig spielte mit Chiara Thelen, Giana Besong, Julia Wilke, Sarah Rosauer, Tamara Rosauer und Sarah Rochert.

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