Oberliga Frauen:
ASV Landau – LAF Sinzig (Samstag 16.00 Uhr)

(md) Mit der Partie beim ASV Landau beginnt für die Volleyballerinnen der LAF Sinzig am kommenden Samstag die Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland.

Auf dem Plan steht am Samstag um 16 Uhr die Partie gegen den ASV Landau. Erklärtes Saisonziel von Trainer Fred Theis ist in dieser Saison zumindest ein Platz im vorderen Mittelfeld. Dabei ist durch die Einführung der Dritten Liga das aktuelle Spielniveau nur schwer einzuschätzen. Gleiches gilt für den Vergleich mit dem ASV Landau: Beide Mannschaften gewannen in der letzten Saison ihr jeweiliges Heimspiel.

Obwohl die Frauen von der Ahr den Ausfall der langzeitverletzten Libera Yvonne Kamper kompensieren müssen, sind sie zuversichtlich, da sie durch die Annahme-Außenangriff-Spezialistin Annelie Harre von Alemannia Aachen verstärkt werden. Aus der vereinseigenen Jugend stoßen zum letztjährigen Team Tamara und Sarah Rosauer hinzu. Durch diese Jungtalente öffnen sich dem Trainer nun deutlich mehr Wechselmöglichkeiten. Desweiteren wird Tine Kossak nach der Geburt ihres Sohnes zur Mitte der Saison zurück erwartet.

Zum Team gehören diese Saison Claudia Bach, Melanie Deurer, Sandy Dutschke, Maike Gausmann-Vollrath, Annelie Harre, Tine Kossak, Fanny Merting, Stephanie Pauls, Sarah Rosauer, Tamara Rosauer sowie Trainer Fred Theis, die alles daran setzen werden, am Samstagabend mit positivem Punktekonto die Rückreise in die Barbarossastadt anzutreten.

Regionalliga Männer:
ASV Landau – LAF Sinzig (Samstag 19.30 Uhr)

Es wird ein Spiel auf Augenhöhe werden“
(rz) 

Für die Volleyballer der LAF Sinzig steht mit der Regionalligapartie beim ASV Landau ein besonderer Moment in der Vereinsgeschichte an: Noch nie hat eine Männermannschaft der LAF in einer so hohen Klasse gespielt.

Die Qualifikation haben sie durch die Hintertür geschafft. Eigentlich hatten die LAF sie als Vierter der Oberliga schon verpasst. Doch dann zog die TSG Mainz-Bretzenheim aus der Regionalliga zurück, ging in die Oberliga, danach gewann Sinzig das dadurch möglich gewordene Entscheidungsspiel gegen den Hessenvertreter SSV Brensbach klar mit 3:0. Doch erst, als der TSV Speyer tatsächlich in die 3. Liga aufgestiegen war, war der Sinziger Aufstieg endgültig perfekt.

Mittelfeldplatz ist das Ziel

Als krasser Außenseiter empfinden sich die Sinziger angesichts ihres verspäteten Aufstiegs aber nicht. „Ein sicherer Mittelfeldplatz sollte für uns schon machbar sein“, meint Spieler Oliver Grunzke, Spieler und gleichzeitig Teammanager der Sinziger.

Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Manfred Michno mussten sich die LAF im Training neu organisieren. Federführend bei den Übungseinheiten sind nunmehr Matthias Michno und ein Neuzugang, ein namhafter dazu: Konstantin Skok. Der hat in der vergangenen Saison noch mit dem VC Eintracht Mendig in der 2. Liga gespielt und wechselte nach dessen Rückzug zum Nachbarn LAF. Allerdings wird er dort als Zuspieler und nicht wie in Mendig als Libero agieren. Die Position war in Sinzig zwischenzeitlich vakant, da Merlin Hinsche verhindert war. Da er nun aber doch wieder mitmischen kann, sind die LAF auf dieser Position gut besetzt.

Überhaupt ist der Kader so groß wie noch nie, vornehmlich mit jungen Spielern besetzt. Grunzke und Arthur Wotzke, beide Jahrgang 1976, sind die Ältesten. Im Kader stehen auch noch weitere Neuzugänge: Thomas Schäfer, Student an der FH Remagen, kam vom hessischen Landesligisten SSG Langen. Neu sind auch Hannes Kaplick, ebenfalls Student, und Dustin Halft, der nach langer Pause wieder mit dem Volleyballspielen angefangen hat. Die beiden groß gewachsenen Spieler, 2,04 und 2,03 Meter, werden aber wohl zunächst in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen.

Ein alter Bekannter

Zur Premiere in der Regionalliga geht es zu einem alten Bekannten. Landau ist, wie auch SSG Schwarzenholz und TV Bliesen, ein Mitaufsteiger aus der Oberliga. „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe“, meint Grunzke. Beim letzten Aufeinandertreffen Anfang des Jahres in der Oberliga haben die LAF in Landau mit 1:3 verloren. Doch Grunzke schränkt ein: „Damals war aber auch unser Spielmacher Matthias Michno noch gesperrt.“ Diesmal ist er dabei.