Auf den vierzehnten Platz kamen die Volleyballerinnen des Rhein-Gymnasiums Sinzig beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin in der Altersgruppe III (Jahrgang 1995 und jünger). „Damit belegten sie exakt den selben Platz wie unsere Jungenmannschaft im letzten Jahr“, zeigte sich die betreuende Sportlehrerin Monika Michno nicht enttäuscht. „Viel mehr scheint für die Landessieger aus Rheinland-Pfalz nicht möglich“, zuckte sie mit den Schultern und verwies auf die Mädchen vom Werner-Heisenberg-Gymnasium Neuwied, die in der Wettkampfgruppe II den 13. Platz belegten. Und auch die Jungenmannschaften aus Rheinland-Pfalz kamen über zweistellige Endplatzierungen nicht hinaus; das Gymnasium Niederolm belegte in der Wettkampfgruppe II den 15., das Paul-von-Deniz Gymnasium Schifferstadt in der jüngeren Altersstufe den 10. Platz.

Bereits in der Vorrunde bekamen die Jugendlichen vom Rhein-Gymnasium, die ohne Satzverlust Landessieger geworden waren, eine Vorstellung davon, wie hoch das Leistungsvermögen an der nationalen Spitze ist. In den Spielen gegen das Melanchthon-Gymnasium Bretten (9:25,19:25), dem Sportgymnasium Schwerin (12:25,3:25) sowie der Elly-Heuss Schule Wiesbaden (20:25,7:25) gab es deftige Niederlagen, sodass so manches Tränchen vergossen wurde und die Betreuerin alle Hände voll zu tun hatte, das Team für den nächsten Tag aufzubauen.

Hier feierten dann die jungen Sinzigerinnen im Spiel gegen das Gymnasium Heidberg aus Hamburg mit einem 25:19 und 25:15 den ersten Sieg. Im abschließenden Spiel um den 13. Platz unterlagen sie dann dem Dr.-Frank-Gymnasium Staßfurt aus Sachsen-Anhalt mit 0:2 (15:25,10:25), sodass am Ende eines anstrengenden zweitägigen Turniers der 14. Platz übrig blieb.

Neben diesem teilweise doch recht ernüchternden sportlichen Abschneiden sorgte die beeindruckende Abschlussveranstaltung mit Siegerehrung von „Jugend trainiert für Olympia“ und ein attraktives Freizeitprogramm mit Besuch einiger Berliner Sehenswürdigkeiten, der Mauer-Gedenkstätte an der Bernauer Straße, dem Musical „Dirty Dancing“, dafür, dass die fünf Tage in Berlin für die acht Mädchen vom Rhein-Gymnasium zu einem großen Erlebnis wurden. Und da fast die komplette Mannschaft auch noch in 2011 spielberechtigt ist, haben sie eine große Chance, sich erneut für das Bundesfinale zu qualifizieren und dann einen einstelligen Platz in der Endabrechnung anzusteuern.

Die Mannschaft des Rhein-Gymnasiums spielte mit Chiara Thelen, Giana Besong, Sarah Rosauer, Tamara Rosauer, Sarah Rochert, Alina Gawlik, Michelle Kossin, Julia Wilke.

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